Termine der Akademie für Junges Engagement

Aktuell: Unser Angebot zur Unterstützung von Vereinen.

 

Die Termine des folgenden Durchlaufs der Module werden in Absprache mit den interessierten Jugendlichen und Vereinen gemeinsam geplant. Wir bitten um Kontaktaufnahme per Mail (akademie(at)edb-stiftung.de). .

 

Weiter unten werden Rückblicke auf drei ausgewählte Veranstaltungen der Akademie für Junges Engagement vorgestellt.

 

 

Modul 1 "Engagement in Lateinamerika"  

Die erste Pilotveranstaltung des Moduls 1 "Meine Gesellschaft und Ich" der Akademie für Junges Engagement fand bei einem Publikum von 15 Zuhörern sehr guten Anklang. Im Anschluß an die Berichte der drei Südamerikareisenden gab es eine Diskussionsrunde, bei der das Publikum die Gelegenheit hatte, Fragen an die Referenten zu stellen und über Themen rund um ehrenamtliches Engagement zu sprechen.

 

Julia Ganter berichtete von ihrem Engagement im Süden Brasiliens. Dort arbeitete sie vier Monate in dem sozial-inklusiven Kinderhort Doce Lar do Menor im pädagogischen und konzeptionellen Bereich.

“Mein Engagement bei Doce Lar do Menor hat viel Bereicherndes in mein Leben gebracht. Vollkommen fremd an einem anderen Ort zu sein und sich zunächst ohne Bekannte in einem neuen Umfeld und einer unbekannten Sprache einzufinden, hat mein Leben seither auf verschiedene Art und Weise geprägt. Gleichzeitig gab es auch Momente in denen ich gemerkt habe, dass mein Aufenthalt auch für mein brasilianisches Umfeld einen positiven Effekt mit sich bringt.”

 

Als Bereicherung empfand auch Alexander Lanzinger das Jahr, in welchem er in der Hilfsorganisation La Caleta in einer Póblacion, einem Armenviertel in Santiago de Chile, arbeitete. Anhand seiner Erzählungen wurde deutlich, dass er in diesem Jahr, auch auf Grund der Aufmerksamkeit, die sein europäischer Ausländerstatus mit sich brachte, viel für das Viertel erreichen konnte.

Fotos von den Auslandsaufenthalten

Fotos aus der Präsentation

Auch ist Alexander immer noch in regem Kontakt mit den dort Verantwortlichen. Rückblickend resümiert Alex: "Für mich hat das Jahr in Chile sehr viel gebracht. Den eigenen Kulturkreis für ein Jahr zu verlassen und komplett in eine neue Kultur, eine andere Sprache und andere Lebensweisen einzutauchen - einfach alle Facetten des Landes so gut es geht kennezulernen. Die Probleme vor Ort wie die Lebensfreude hautnah zu erfahren, sich mit den Einheimischen vor Ort auszutauschen - das ist der Weg sich selbst neu kennenzulernen. Herausfinden wo die eigenen Grenzen und Fähigkeiten liegen. Wo will ich hin? Das Engagement lohnt sich, besonders und gerade für einen selbst."

 

Um vor Abschluss seines Studiums mit Lehramtsoption praktische Erfahrung zu sammeln, entschied sich Matthias Hild für einen Freiwilligendienst an einer Schule im Ausland. In Kolumbien arbeitete er an der staatlichen Schule INEM Jorge Isaacs, wo er unter anderem mit einem Conversation-Club versuchte, die Schüler für die Englische Sprache zu begeistern. Kritisch hinterfragte er bei seinen Erzählungen auch immer das Modell des Freiwilligendienstes an sich, wie auch sein Kommentar zeigt:

 

„Ich habe als weltwärts-Freiwilliger ein Jahr in der staatlichen Schule INEM „Jorge Isaacs de Cali“ gearbeitet. Habe ich, wie es der Name suggeriert, entwicklungspolitische Arbeit geleistet? Ich glaube nicht. Dafür ist der Freiwilligendienst des BMZ aus meiner Sicht auch nicht geeignet. Meines Erachtens ist weltwärts eher ein Bildungsprogramm. Und das habe ich versucht in meiner täglichen Arbeit umzusetzen. Von und mit den Kindern interkulturell zu Lernen. Im positiven wie im negativen Sinne konnte ich, eine mir fremde Kultur, in all ihre Facetten erfahren. Trotz der überwiegend positiven Erinnerungen, die ich aus meinem Kolumbienaufenthalt mitgenommen habe, denke ich, dass es wichtig ist, sich eine kritische Perspektive zu bewahren. Damit meine ich sowohl der anderen und eigenen Kultur gegenüber, als auch dem Label Freiwilligendienst. Auf die Frage, ob ich es wieder tun würde, kann ich antworten: "Ja. Aber…“. Kein junger Mensch, sollte mit der Vorstellung an die Sache gehen, einen „bezahlten Urlaub im Ausland“ machen zu wollen. Ehrliches Engagement, Durchhaltevermögen wenn die Umsetzung im Gastland nicht gut läuft, Mut zur Kritik und vor allem ein klares Bewusstsein über die globalen Zusammenhänge, auch beim Thema Freiwilligendienst, erscheinen mir sehr wichtig."

 

Vor allem die Auseinandersetzung mit der Frage, wie das Engagement in den eigenen Alltag integriert wurde und wird, machte deutlich wie groß der Einfluss des Auslandaufenthalts auf das tägliche Leben der drei Referenten ist und wie es ihren Horizont erweitert und ihre Persönlichketsentwicklung vorangetrieben hat.

 

 

Modul 3 "Meine Talente und Stärken"

Du fragst dich: Was sind meine Stärken und Talente? Was kann ich wirklich gut? Was will ich damit anfangen und was kann ich damit erreichen?

In diesem Workshop kannst Du Deine Stärken und Talente kennenlernen, Dein Potential besser einschätzen lernen und Dein Selbstbewusstsein stärken. Du lernst etwas über Selbsteinschätzung und Deine Fähigkeiten.



 

 

 

Modul 4 "Meine Strategie"

Du hast eine tolle Idee, die Du vielleicht schon seit langem realisieren möchtest? Du weißt noch nicht genau, wie du vorgehen kannst? Aber du willst deine Welt mitgestalten und weißt um deine Stärken?


In unserem Workshop hast Du die Möglichkeit, zusammen mit anderen an Deiner Idee zu feilen, einen Plan zu entwickeln und darüber nachzudenken, was eine Strategie stark macht.




Die Akademie für Junges Engagement ist ein Projekt des
Elemente der Begeisterung e.V.


Ihr Ansprechpartner

Portrait Robert Biskop

Julia Lindner

akademie[at]edb-stiftung.de